Allgemeine Information

Knochendichtemessung (Densitometrie)

Die Densitometrie ist ein Untersuchungsverfahren zur Abklärung der Osteoporose (Knochenschwund). Die Osteoporose ist eine Skeletterkrankung, die durch niedrige Knochenmasse und gestörte Knochenarchitektur charakterisiert ist. Die Osteoporose stellt einen Risikofaktor für Knochenbrüche dar. Durch Vorbeugung und Behandlung dieser Erkrankung kann die Gefahr von Knochenbrüchen vermindert werden.

Bei der Knochendichtemessung wird der Kalksalzgehalt des Knochens gemessen und das Ergebnis mit einem Normwert verglichen. Am aussagekräftigsten ist die Messung an der Lendenwirbelsäule und am Oberschenkel, weil in diesen Bereichen die Dichteminderung am häufigsten und deutlichsten ausgeprägt ist.

Verfahren zur Knochendichtemessung

Zur Messung der Knochendichte stehen im Wesentlichen zwei Verfahren unter Anwendung von Röntgenstrahlen zur Verfügung:

  • die Dual-Röntgen-Absorptiometrie DEXA
  • die quantitative Computertomographie qCT

Während der Untersuchung liegt die Patientin / der Patient bei beiden Methoden bekleidet am Rücken, Metallteile im Bereich der Messregion sind zu entfernen. Die Untersuchung dauert ca. 15 Minuten.

Knochendichtemessung Untersuchungstechniken

1. Röntgen Absorptiometrie DEXA (Dual Energy X-ray Absorptiometry)

Was habe ich bei der Untersuchung zu erwarten?

Während der Untersuchung liegt die Patientin / der Patient bekleidet am Rücken, Metallteile im Bereich der Messregion sind zu entfernen.

Untersuchungsdauer:

Die Untersuchung dauert ca. 15 Minuten

Vorbereitung

Für diese Untersuchung ist keine spezielle Vorbereitung notwendig.

Indikationen | Einsatzgebiete

Abklärung der Osteoporose (Messung an der Lendenwirbelsäule und am Oberschenkelhals)

Kontrastmittel

Bei dieser Untersuchung wird kein Kontrastmittel verabreicht.

Terminvereinbarung

Die Terminvereinbarung kann telefonisch oder persönlich erfolgen. Die Terminvereinbarung erleichtert den Betriebsablauf und vermeidet für Sie unnötige Wartezeiten.

Terminvereinbarung unter: +43 2622/23148

2. Quantitative Computertomographie qCT

Was habe ich bei der Untersuchung zu erwarten?

Während der Untersuchung liegt die Patientin / der Patient bekleidet am Rücken, Metallteile im Bereich der Messregion sind zu entfernen.

Untersuchungsdauer:

Die Untersuchung dauert ca. 15 Minuten.

Vorbereitung

Für diese Untersuchung ist keine spezielle Vorbereitung notwendig.

Indikationen | Einsatzgebiete

Abklärung der Osteoporose (Messung an der Lendenwirbelsäule)

Kontrastmittel

Bei dieser Untersuchung wird kein Kontrastmittel verabreicht.

Terminvereinbarung

Die Terminvereinbarung kann telefonisch oder persönlich erfolgen. Die Terminvereinbarung erleichtert den Betriebsablauf und vermeidet für Sie unnötige Wartezeiten.

Terminvereinbarung unter: +43 2622/23148

FAQ | Häufig gestellte Fragen zur Knochendichtemessung (KDM)

Welche Knochendichte ist normal für mein Alter?

Die mittels Knochendichtemessung ermittelten Werte des Mineralsalzgehalts des Knochens (DEXA: Messung an Lendenwirbelsäule und Oberschenkelknochen) werden mit einer im Gerät hinterlegten Datenbank, die alters- und geschlechtskorreliert ist, verglichen und unter Einbeziehung allfälliger Risikofaktoren (z.B.: Rauchen, medikamentöse Behandlung mit Kortisonpräparaten, etc.) farblich in einem Diagramm dargestellt: grün: Normalbefund, gelb: Osteopenie (beginnender Knochenschwund), rot: Osteoporose (manifester Knochenschwund).

Wie verläuft die Untersuchung für Osteoporose?

Zwei Verfahren stehen im Wesentlichen zur Messung der Knochendichte zur Verfügung, die Dual-Röntgen-Absorptiometrie DEXA sowie die quantitative Computertomographie qCT. Während der ca. 15-minütigen Untersuchung liegt die Patientin / der Patient bekleidet am Rücken, Metallteile im Bereich der Messregion sind zu entfernen.

Was bedeuten z-score und T- Score?

Der z-score gibt den alters- und geschlechtskorrelierten Wert des Knochenmineralsalzgehalts an, ist ein relativer Wert, d.h. bei zunehmendem Altem reduziert sich die Knochendichte entsprechend.

Der T- Score gibt an, wie viele Standardabweichungen (SD) der gemessene Wert von der Knochendichte eines jungen Erwachsenen abweicht – ist somit ein absoluter Wert: per definitionem (WHO) besteht bei einem Wert von mehr als 2,5 SD unterhalb des Normwerts jedenfalls eine Osteoporose.

Wie oft soll eine Knochendichtemessung durchgeführt werden?

Da selbst unter spezifischer Therapie eine messbare Änderung des Mineralsalzgehalts des Knochens langsam vor sich geht, sollte das Untersuchungsintervall zumindest ein Jahr betragen.

Wird die Knochendichtemessung durch die Krankenkasse übernommen?

Ja, die Knochendichtemessung ist eine Kassenleistung – die letzte Untersuchung dieser Art muss aber mindestens ein Jahr zurückliegen.

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Univ.Doz.Dr. R. Stiglbauer und Partner,
Gruppenpraxis für Radiologie

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