Geschichte & Kompetenz im Überblick
Das Röntgeninstitut Univ.-Doz. Dr. R. Stiglbauer & Partner mit dem MR/CT-Ambulatorium Wiener Neustadt blickt auf eine langjährige Geschichte zurück. Technologische Innovationen kombiniert mit fachlicher Kompetenz zeichnen uns aus.
Im Rahmen der laufenden Modernisierung des Ordinationsbetriebes wurde 1960 die Fluoreszenz-Leuchtschirmuntersuchung des Magen-Darm-Traktes und die Durchleuchtung der Lunge umgestellt auf dosissparende Durchleuchtung unter Verwendung einer Fernsehkette.
Diese Einrichtung war eine der ersten entsprechenden Anlagen in Niederösterreich.
Am 01.10.1992 wurde die Röntgenordination von Univ.Doz.Dr.Rudolf Stiglbauer jun. übernommen. Im Rahmen der erforderlichen Umbauten erfolgte eine Modernisierung der Röntgeneinrichtungen. Neben der Röntgenordination wurde auch ein Ambulatorium für Schnittbilddiagnostik (Computertomographie, Magnetresonanztomographie) eingerichtet.
Für MR- Untersuchungen wurde ein 0.2 Tesla Permanentmagnet der Firma Siemens (Magnetom P8) eingesetzt. Dieses Gerät war die erste MR- Modalität im Bezirk Wr. Neustadt und diente auch stationären Patientinnen/Patienten des hiesigen Krankenhauses zur Abklärung. Als CT kam ein Somatom ART der Firma Siemens zum Einsatz.
Ende 1996 wurde, durch neu angemietete Räume am selben Standort im Erdgeschoß, die Erweiterung des Schnittbildambulatoriums möglich.
Nach umfangreichen Umbaumaßnahmen konnte im März 1997 das neue Ambulatorium eröffnet werden. Zur Computertomographie wurde nun ein Spiral- CT, Typ Somatom AR-STAR (Fa. Siemens) verwendet, als MR-Gerät kam ein supraleitender 1 Tesla Magnet, Typ Magnetom Impact Expert (Fa. Siemens) zum Einsatz.
Im September 2000 begannen die Umbauarbeiten im Bereich der konventionellen Röntgenordination, welche mit Ende August 2001 abgeschlossen werden konnten. Es besteht nun eine zentrale Anmeldung und Befundausgabe im Erdgeschoß. Die röntgendiagnostischen Einrichtungen sind im 1. Obergeschoß untergebracht, welches mit Lift erreichbar ist. Es stehen drei modernst ausgestattete Aufnahmeplätze, eine Durchleuchtungseinrichtung, ein Mammographiegerät sowie zwei Ultraschallgeräte für alle gängigen sonographischen Fragestellungen zur Verfügung.
Im Oktober 2005 wurde ein neuerlicher Gerätetausch im Schnittbildambulatorium vorgenommen: als MRT- Anlage steht nun eine 1,5 T-Anlage der Fa. Siemens (Magnetom Avanto) in Vollausstattung zur Verfügung, die CT- Untersuchungen werden nunmehr mit einem 64-Zeiler durchgeführt (Somatom Sensation 64 Cardiac). Auch werden sämtliche Bilddaten seither im Ambulatorium vor Ort gespeichert. Im Rahmen dieser Neuanschaffung wurde auch das Mammographiegerät getauscht.
Mit Anfang Mai 2006 wurde die Röntgenordination mittels Speicherfoliensystem digitalisiert; die Speicherung der Bilddaten erfolgt seither ebenfalls im Haus.
Im Jahr 2008 wurde die Röntgenordination in die Univ.Doz. Dr. R. Stiglbauer & Partner Gruppenpraxis für Radiologie OG übergeführt; als Gesellschafter fungierten zunächst Univ.Doz. Dr. R. Stiglbauer, Univ.Doz. Dr. H. Schurawitzki und Dr. Th. Zontsich; mit dem ruhestandsbedingten Ausscheiden von Herrn Univ.Doz. Dr.H. Schurawitzki Ende 2009 folgte Herr Priv. Doz. Dr. Johannes Sailer nach; seit 2011 wird die Gruppenpraxis durch Herrn Dr. Stephan Gentzsch verstärkt.
Im Jahr 2013 wurde das Durchleuchtungsgerät durch ein modernes, volldigitales Röntgengerät ersetzt (Fa. Siemens, AXIOM Luminos), mit welchem zusätzlich zu den Magen-Darm- und Venenuntersuchungen auch konventionelle Röntgenaufnahmen angefertigt werden können.
Weiters wurde als Alternative zur bis dato angebotenen q-CT (Knochendichtemessung mittels CT) ein Knochendichtemessgerät (DEXA) in Betrieb genommen (Lunar Prodigy, Fa. GE). Dieses System bietet auch die Möglichkeit zur rechnerischen Darstellung eines Frakturrisikos und zur Errechnung des TBS- Scores, welcher für die Therapie der Osteoporose einen diagnostisch relevanten Parameter bietet.
Die technische Ausstattung der Ordination und des MR-/CT-Ambulatoriums wird permanent dem neuesten Standard angepasst, so wurden auch ein neues Bilddatenspeichersystem (PACS) und ein neues Patienten- und Befunddatensystem (RIS) in Betrieb genommen. Diese Systeme bieten nun beispielsweise die Möglichkeit eines direkten Bilddatentransfers auf die Computer einzelner Zuweiser. Automatische Spracherkennung der Befunddiktate sowie gesicherte, elektronische Befundübermittlung an Patientinnen/Patienten und Zuweiser sind somit in den Routinebetrieb eingebunden.
Im Juni 2014 wurde das MR Gerät im Rahmen eines FIT UPGRADE (Fa. Siemens) modernisiert (Magnetom Avanto_fit). Nahezu alle Komponenten des Gerätes wurden getauscht, lediglich der Kern des Systems, der 1.5T Magnet, wiederverwendet. Stärkere Gradienten und neue Spulensysteme ermöglichen nun kürzere Untersuchungszeiten und verbesserte Bildqualität.
Zum selben Zeitpunkt wurde ein neues digitales Vollfeld-Mammographiegerät (FFDM - Full Field Digital Mammography) in Betrieb genommen (Mammomat Inspiration PRIME, Fa. Siemens), welches zusätzlich die derzeit letzte Entwicklungsstufe der Mammadiagnostik, die Tomosynthese der Brust, ermöglicht. Auch erlaubt dieses Mammographiesystem eine Dosisreduktion von bis zu 30 % bei gleichbleibender Bildqualität. Wie bisher werden die Röntgenaufnahmen der Brust computergestützt analysiert (CAD – computer assisted detection) sowie immer von zwei Radiologinnen/Radiologen beurteilt (Doppelbefundung).
Herr Priv. Doz. Dr. J. Sailer hat die Zusammenarbeit mit Ende 2015 beendet, Herr Dr. S. Gentzsch ist mit Ende 2019 ausgeschieden. Es konnten mit Herrn Dr. Georg Pfeiffer (Februar 2019), Herrn Dr. Mathias Lazar (April 2019) und Herrn Dr. Heinrich Magometschnigg (September 2020) neue Mitarbeiter gefunden werden.
Mit Anfang Juli 2022 wurde das MR/ CT- Ambulatorium mit Bescheid der NÖ Landesregierung um eine weitere 1,5 T MR- Anlage (Magnetom Avanto_fit, Fa. Siemens) erweitert: diese befindet sich im 2. Stock des Hauses am Ferdinand Porsche- Ring 10 und ist mittels Lift von der zentralen Anmeldung im Erdgeschoß aus zu erreichen.
Im August 2022 wurde die Mammographie- Anlage getauscht (Mammomat Revelation, Fa. Siemens): damit wird nun routinemäßig die mammographische Technik der Tomosynthese zur Anwendung gebracht.
Im August wurde einer der Röntgen- Aufnahmeplätze getauscht: das neue, bodenmontierte Gerät mit vertikal schwenkbarer Röntgenröhre erlaubt u.a. die einfache Anfertigung von Gesamtaufnahmen der Wirbelsäule und der unteren Extremitäten (Multix Impact, Fa. Siemens).
Anfang Oktober wurde das bisher für die Mammographie verwendete Ultraschallgerät (Acuson Juniper, Fa. Siemens) auf das Ultraschall high- end Gerät der Fa. Siemens (Acuson Sequoia) getauscht, sodass nun zwei baugleiche Ultraschallgeräte in der Ordination zur Verfügung stehen.
